Sind wir alle Opfer?

“Aus der Tatsache oder der angeblichen Tatsache, dass traumatisierte Menschen in der einen oder anderen Weise dazu neigen, sich in einer bestimmten destruktiven oder unangepassten Art zu benehmen, wurde geschlossen, dass Selbstzerstörung und Fehlanpassung in sich selbst ein Beweis für Traumatisierung seien: Warum sonst sollte sich jemand so verhalten? Die Logik ist schlecht, natürlich: Es folgt sicherlich nicht aus der Tatsache, dass einige a b sind, dass alle b a sind; doch Logik hat nicht immer die Rolle gespielt, die sie in menschlichen Angelegenheiten hätte spielen können.“ (Theodore Dalrymple)i

Frauenschicksal: missbraucht?

Folgt man der Gedankenwelt feministischer Psychiaterinnen oder Psychotherapeutinnen, dann muss man Frauen, die nicht als Kinder oder Jugendliche sexuell missbraucht wurden, wie eine Stecknadel im Heuhaufen suchen. In der patriarchalischen Gesellschaft, so heißt es, seien sexuelle Übergriffe von Männern die Regel und nicht etwa die Ausnahme. Dass es keine belastbaren Statistiken gibt, die dies beweisen, spielt keine Rolle, denn wer an Statistiken glaubt, ist ein Mann und daher nicht neutral.

Als ich vor vielen Jahren von meinem damaligen Arbeitgeber den Auftrag erhielt, ein Konzept für eine Einrichtung zur Behandlung weiblicher Drogenabhängiger zu verfassen, da bezifferte ich in der Einleitung die mutmaßliche Zahl sexuell missbrauchter Süchtiger, dem damaligen Stand der halbwegs seriösen Forschung entsprechend, realistisch ein – wenn ich mich recht entsinne mit etwa 30 Prozent.ii Einige Tage später rief mich eine einschlägig orientierte Psychiaterin an. Sie sagte, mein Konzept sei „typisch Mann“ und in ihrer Einrichtung seien mindestens 70 Prozent der Frauen sexuell missbraucht worden; die anderen wüssten es nur noch nicht. Mein Konzept sei entsprechend zu korrigieren.

Man muss dabei wissen, dass solche Schätzungen, selbst wenn sie auf wissenschaftlichen Studien beruhen, überwiegend auf den Selbsteinschätzungen von angeblich betroffenen Frauen beruhen. Es handelt sich hier nicht um gleichsam amtliche, objektiv abgesicherte Zahlen. Streng genommen gibt es nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür, um halbwegs verlässlich beziffern zu können, wie viel süchtige Frauen oder Frauen insgesamt in ihrer Kindheit sexuell missbraucht wurden.

Dass es solche Fälle dennoch gibt, steht für mich außer Frage. Dass allerdings dieser Missbrauch ursächlich war für Suchtverhalten oder andere Phänomene, die von der Psychiatrie als Symptome einer psychischen Krankheit gedeutet werden, halte ich keineswegs für sicher.

Pornographie

Feministisch orientierte Psychiaterinnen und Psychotherapeutinnen sind natürlich auch leidenschaftliche Gegnerinnen der Pornographie. Sexdarstellerinnen passen selbstredend nicht in ihr Frauenbild. Es gilt für sie daher als ausgemacht, dass diese Frauen mehrheitlich in ihrer Kindheit sexuell missbraucht wurden, dass sie von finsteren männlichen Gestalten zum Sex vor der Kamera gezwungen werden und dass sie ein verzweifeltes Leben in tiefster Erniedrigung führen würden.

Amerikanische Wissenschaftler sind dieser Frage nachgegangen. Als mir diese Studieiii zufällig in die Hände fiel, war ich selbst gespannt, was dabei herausgekommen ist. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit „wusste“ ich nicht schon vor der Lektüre des Artikels, wie die Resultate aussehen.

Mir sind persönlich keine Pornodarstellerinnen bekannt: mit einer Ausnahme. Einst interviewte ich für eine Fachzeitschrift eine Darstellerin, die in Softsexfilmen mitwirkte und die damals, Jahre nach dem Ende ihrer Karriere, in einem Heim für „chronisch mehrfachgeschädigte Abhängigkeitskranke“ lebte. Ich konnte im Übrigen keinerlei Anzeichen einer wie auch immer gearteten psychischen Störung bei ihr erkennen (doch das war ja schon immer mein Problem). Im Gegenteil: Sie war sehr nett. Von Übergriffen in Kindheit und Jugend war nicht die Rede.

Aber sie zeigte ihren schönen Körper ja auch nur in Softsexfilmen. Womöglich, so dachte ich, blicken die Hardcore-Aktricen auf eine finstere Vergangenheit zurück.

Die Wissenschaftler befragten 177 Porno-Künstlerinnen sowie eine Vergleichsgruppe mit Frauen, die den Sex-Arbeiterinnen hinsichtlich des Alters, der Ethnizität und partnerschaftlicher Bindungen entsprachen.

Die Pornodarstellerinnen

  • bezeichneten sich häufiger als bisexuell,
  • hatten früher partnerschaftlichen Sex,
  • machten sich mehr Sorgen wegen sexuell übertragbarer Krankheiten,
  • hatten mehr Spaß am Sex,
  • erlebten eine tiefere sexuelle Befriedigung,
  • hatten größere Selbstachtung,
  • mehr positive Gefühle in Leben allgemein,
  • hatten intensivere spirituelle Erfahrungen gesammelt und
  • konsumierten häufiger Drogen als die „normalen“ Frauen.

Diese Frauen hatten deutlich mehr Sexpartner in ihrem Leben, nämlich im Durchschnitt 75 (abzüglich der Partner beim Drehen); die Frauen der Vergleichsgruppe brachten es „nur“ auf fünf. Als alt-68er Miesepeter sehe ich darin einen Beweis für die Tatsache, dass sexuelle Libertinage keineswegs befreit, sondern sich auf dem Wege der „repressiven Entsublimierung“ problemlos als Ware in den kapitalistischen Alltag integrieren lässt.

Nachdem ich mir, letzten Satz noch einmal lesend, heftig und mehrfach an den Kopf gegriffen habe, entschließe ich mich nunmehr, den geschilderten Sachverhalt erst einmal unkommentiert entkommen zu lassen. In vorgerücktem Alter blickt man im Allgemeinen auf so viele Ideologien zurück, an die man einmal fest geglaubt hat, dass man, die Erlaubnis des geneigten Lesers vorausgesetzt, vorschnellen, bekenntnishaften Erklärungen durchaus auch einmal entraten darf.

Hinsichtlich des sexuellen Missbrauchs in Kindheit und Jugend gab es zwischen den Pornodarstellerinen und den Frauen der Vergleichsgruppe im Übrigen keine Unterschiede, ich wiederhole und nehme zusätzlich mehr und rote Tinte: keine.

Wenn man wie ich geneigt ist, sich über die Gebote der soeben bekundeten Alltagsweisheit schon im nächsten Satz wieder hinwegzusetzen, dann mag man ebenso dazu tendieren, die Pornodarstellerinen als dennoch stärker durch sexuellen Missbrauch belastet zu betrachten als die „braven“ Frauen. Denn man darf annehmen, dass Sex-Aktricen in geringerem Maße durch feministische Propaganda beeinflusst wurden. Folglich dürften sich unter ihren Erinnerungen an sexuellen Missbrauch in Kindheit und Jugend weniger falsche befinden als unter den Erinnerungen der Vergleichsgruppen-Frauen, die vermutlich in stärkerem Maße durch feministische Propaganda sowie entsprechend gestrickte Psychiaterinnen und Psychotherapeutinnen zu falschen Erinnerungen provoziert wurden.

Auch wenn obiger Einwand eher scherzhaft erscheinen mag, ist er doch ein ernst zu nehmender Hinweis auf ein reales methodisches Problem dieser Studie. Auch hier beruhen die Resultate auf den Erinnerungen und Einschätzungen der Befragten; objektiv messbare bzw. verifizierbare Daten wurden (außer demographischen Variablen) nicht in die Untersuchung einbezogen.

Unabhängig davon ist diese Studie ein bedenkenswertes Argument für die Hypothese, dass die Psychiatrie generell, und nicht nur die feministische, in einem atemberaubenden Ausmaß Opfer produziert, die in Wirklichkeit gar keine Opfer sind.

Alice Schwarzer, a.k.a. EMMA, definiert:

“Würde hier (im § 131 des Strafgesetzbuches, HUG) der Begriff ‚Rassenhass‘ durch den Begriff ‚Geschlechterhass‘ ersetzt, wäre klar, wie strafwürdig der Sachverhalt der Pornographie an sich längst ist. Denn Pornographie ist in diesem Sinne ‚Rassenhass‘, propagiert Volksverhetzung gegen Frauen. Soll dennoch weiterhin straffrei so gehandelt werden können, weil es sich bei den Opfern ’nur‘ um Frauen handelt?“iv

Könnte es nicht einfach nur so sein, dass im Falle von Pornographie Männlein und / oder Weiblein vor der Kamera gegen Geld Sex miteinander und u. U. dabei sogar Spaß haben? Dies könnte ja durchaus auch für Gewalt-Pornos gelten. Könnte es nicht sein, dass die Wahrscheinlichkeit sexueller Erniedrigung von Frauen durch Männer überall in der Welt größer ist als in Porno-Studios, im Scheinwerferlicht?

Die These, dass es sich bei den Darstellerinnen in Porno-Filmen grundsätzlich um „Opfer“ handele, für überaus fragwürdig. Wer sie aufstellt, sollte in der Lage sein, sie empirisch zu erhärten.

Money

Es geht natürlich ums Geld, sowohl auf der Matte im Porno-Studio, als auch – pars pro toto – auf der Couch der Psychoanalytikerin. Die kanadische Psychologin Tana Dineen hat dafür eine einfache Formel gefunden:

PERSON = VICTIM = PATIENT/CLIENT = PROFIT.v

Tana Dineen ist Autorin des Buches: „Manufacturing Victims: What the Psychology Industry Is Doing to People“.vi

Um Missverständnissen vorzubeugen: Es sind keineswegs nur Frauen betroffen. Männer sehen sich, warum auch immer, zunehmend veranlasst, die Rolle des Opfers zu übernehmen. Auch hier mag es sein, dass sie tatsächlich Schreckliches erlitten haben, es ist aber auch denkbar, dass auf sie jene Logik angewendet wurde, von der im vorangestellten Zitat Dalrymples die Rede ist.

Ob es wohl eine Diskriminierung von Männern ist, dass die Psychiatrie Angehörige des angeblich starke Geschlechts nicht so häufig zu Trauma-Opfern erklärt wie jene des mutmaßlich schwachen?

Ein ziemlich dramatisches Beispiel für die Kreation von Opfern ist die so genannte Multiple Persönlichkeitsstörung. Diese wird – feministische Psychiaterinnen und Psychotherapeutinnen werden nicht müde, uns dies zu suggerieren – durch sexuellen Missbrauch und andere Formen der Traumatisierung in früher Kindheit hervorgerufen.

Es gibt allerdings nicht die Spur eines Beweises dafür, dass sexueller Missbrauch ursächlich für diese Störung ist. Ja, die schiere Existenz dieser Störung (im Sinne der offiziellen DSMvii– bzw. ICD-Diagnosen) ist zweifelhaft.

Es ist aber dokumentiert und experimentell bewiesen, dass man eine so genannte Multiple Persönlichkeitsstörung durch hypnotische Suggestionen hervorrufen kann. Schon Psychiater im 19. Jahrhundert beherrschten diese Kunst und schrieben darüber. Welche Situation aber könnte suggestiver sein als eine psychotherapeutische Sitzung?

Wenn heute ein Mensch behauptet, er sei in früher Kindheit schwer traumatisiert worden, habe diese furchtbare Erfahrung aber aus eigener Kraft überwunden, so wird ihm in der Regel nicht geglaubt oder man meint, die Erfahrungen könnten womöglich zwar real, aber so schrecklich nun auch wieder nicht gewesen sein. Wer aber berichtet, dass er sich seit fünfzehn Jahren wegen schwerer Kindheitstraumata in psychotherapeutischer Behandlung befinde, der darf sich allgemeinen Mitleids (als das sich Verachtung mitunter zu tarnen vermag) sicher sein.

Dies ist eine Folge des psychiatrischen Trauma-Kults, zu dessen Anhängern keineswegs nur feministische Psychotherapeutinnen und Psychiaterinnen zählen, wenngleich diese natürlich fanfarenartig den Ton angeben. Das Trauma ist zum zweiten Standbein der Psychiatrie geworden. Nachdem die biochemischen und genetischen Theorien psychischer Krankheiten den empirischen Härtetest nicht bestanden haben und auch in der Bevölkerung die Zweifel an ihnen zunehmen, wird nun wieder, das für lange Zeit als wesentlicher Einflussfaktor verworfene, Trauma reaktiviert.

Da Traumata auch das Hirn schädigen können, liegt seine Wiederbelebung zudem im Interesse der Pharmaindustrie, so dass der psychiatrisch-pharmaindustrielle Komplex insgesamt mit dieser Entwicklung zufrieden sein kann. So war aus diesen Kreisen schon zu hören, dass man Traumatisierten möglichst frühzeitig Psychopharmaka geben müssen, um eine Schädigung des Gehirns zu vermeiden.

Im Namen des Staates

Doch hier sind nicht nur wirtschaftliche Interessen in Anschlag zu bringen, sondern auch politische. Denn wo es echte Traumatisierung gibt, da gibt es auch Verantwortliche, da gibt es Täter. Und wo es Täter gibt, da gibt es auch Opfer und wie es Opfer gibt, da gibt es auch Hass auf die Täter und Rachedurst. Und so liegt es im Interesse der Hüter staatlicher Ordnung, die echten Opfer rechtzeitig der Reglementierung durch die Psychiatrie zu unterwerfen. Die Menschen sollen erst gar nicht auf die Idee kommen, dass man grauenvolle Erfahrungen auch aus eigener Kraft oder mit Hilfe von nicht-professionellen Mitmenschen überwinden und sogar aus ihnen gestärkt hervorgehen könnte. Die da oben sehen es nicht gern, wenn die da unten sich im Widerstand üben.

Tatsächlich oder mutmaßlich Traumatisierte, die psychiatrische bzw. psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen, sollten sich nicht wundern, wenn sie sich eines Tages in der geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Anstalt wiederfinden. Psychiatrische Gefährlichkeitsprognosen sind völlig willkürlich und sie geben nur die persönliche Meinung des Prognostikers wieder. Wenn mehrere Prognostiker unter diesen Bedingungen zu derselben Überzeugung gelangen, so drängt sich der Verdacht auf, dies liege daran, dass diese Leute doch allesamt unter einer Decke stecken. Dies sollte man bedenken.

Psychiater und Psychotherapeuten verfügen im Übrigen auch über keine Methoden, mit denen sie feststellen könnten, ob eine Traumatisierung tatsächlich vorliegt oder nur fantasiert wird. Allein die Suche nach rechtskräftigen Verurteilungen von Tätern in Archiven könnte darüber Aufschluss geben, und dies auch nur im positiven Fall. Diese Möglichkeit ist aber nur bei einem kleinen Teil der mutmaßlichen Fälle gegeben. Angesichts der bekannten mangelnden Validität psychiatrischer Diagnostik muss man mit einer großen Zahl falsch positiver und falsch negativer Einstufungen rechnen.

Bei diesem Sachstand kann die Psychiatrisierung der angeblich oder tatsächlich Traumatisierten natürlich dazu führen, dass reale Täter geschützt und falsch verdächtigte Menschen als Täter gebrandmarkt werden. Sobald beispielsweise die Diagnose einer „Multiplen Persönlichkeitsstörung“ bei einer Frau ausgesprochen wird, lastet bereits ein schwerer Verdacht auf ihrem Vater. Dies hängt mit der psychiatrischen Ideologie zusammen, die sich mit dieser Diagnose verbindet und für die es nicht den Hauch eines empirischen Beweises gibt.

Schreckliche Erfahrungen

Sind wir alle Opfer?

Schreckliche Erfahrungen sind allgegenwärtig, vor allem in so mitleidslosen Gesellschaften wie unserer. Für die wirklich Betroffenen kommt es darauf an, korrektive emotionale Erfahrungen zu sammeln. Der beste Weg, dies zu tun, besteht darin, gemeinsam mit anderen Betroffenen gegen die Verursacher zu kämpfen. Selbst wenn der erwünschte Erfolg ausbleibt, ist dieser Kampf eine korrektive emotionale Erfahrung von unschätzbarem Wert. Psychiater und Psychotherapeutinnen sind keine guten Genossen in diesem Kampf.

Schreckliche Erfahrungen können uns geneigt stimmen, aber sie zwingen uns nicht dazu, uns selbstdestruktiv und unangepasst zu verhalten. Der zunehmende Opferkult in unserer Gesellschaft legt es Betroffenen und zur Betroffenheit sich berufen Fühlenden zwar nahe, sich so zu benehmen; aber kein Mensch ist verpflichtet, den Forderungen des Zeitgeistes nachzugeben.

Es ist durchaus möglich, trotz aller Scheußlichkeiten, auch nach brutalen Misshandlungen, mit aufrechtem Gang durchs Leben zu gehen. Zorn, heiliger Zorn auf die Täter und Rachedurst, der Wunsch, dass sie die gerechte Strafe ereilen möge, sind nicht etwa therapiebedürftig, sondern im Gegenteil ein Zeichen dafür, dass ein gedemütigter und malträtierter Mensch sein Menschenantlitz bewahren konnte.

PS:

Natürlich gibt es Frauen, die von Männern missbraucht, misshandelt und gedemütigt wurden und werden, in der Porno-Industrie und anderswo. Es gibt nur nicht die Spur eines Beweises dafür, dass der Missbrauch, die Misshandlung und Demütigung von Angehörigen des weiblichen durch solche des männlichen Geschlechts ein zentrales Charakteristikum unserer Gesellschaft wäre.

Die Auffassung mancher Männerrechtler, dass es vielmehr umgekehrt sei, dass Männer die Opfer von Frauen seien, lässt sich selbstverständlich ebenso wenig empirisch erhärten.

Es gibt aus meiner Sicht keinen berechtigten Grund anzunehmen, dass wir eine Gesellschaft von Opfern wären. Wir sind zweifellos eine brutale, herzlose Gesellschaft. Zum Glück aber ist gleichermaßen eine ausgleichende Tendenz zur gegenseitigen Hilfe lebendig, die den krassesten Formen des Egoismus, die in Klassengesellschaften herangezüchtet werden, entgegenwirkt.

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Dalrymple, T. (2010). Spoilt Rotten. The Toxic Cult of Sentimentality. London: Gibson Square Books

ii Die Kennzeichnung „realistisch“ bezieht sich hier nur auf den damaligen Stand der Forschung, nicht aber auf den tatsächlichen Sachstand, der auch damals schon von der Forschung vermutlich falsch eingeschätzt wurde.

iii James D. Griffith , Sharon Mitchell, Christian L. Hart, Lea T. Adams & Lucy L. Gu (2012): Pornography Actresses: An Assessment of the Damaged Goods Hypothesis, Journal of Sex Research, DOI:10.1080/00224499.2012.719168; online

Dineen, T. (2005). Psychocracy: The Psychological Sphere of Influence. In: Modernity and Its Discontents: Sceptical Essays on the Psychomedical Management of Malaise. Petteri Pietikainen (ed.), Stockholm: Ax:son Johnson Foundation

vi Dineen, T. (1998). Manufacturing Victims: What the Psychology Industry is Doing to People. Montreal: Robert Davies Pub.

vii Im DSM wird die Multiple Persönlichkeitsstörung als Dissoziative Identitätsstörung bezeichnet