Das Selbstbild des psychisch Kranken

In unserer Gesellschaft gilt es als ratsam, wenn nicht geboten, bei psychischen Problemen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es wird Verbrauchern aber auch nahegelegt, sich kritisch mit den Produkten oder Dienstleistungen auseinanderzusetzen, die man zu erwerben oder in Anspruch zu nehmen beabsichtigt. Dies müsste eigentlich auch für die Produkte und Dienstleistungen der Helfer in seelischen Notlagen gelten.

Aus meiner Sicht sollte man folgende Gesichtspunkte bedenken, bevor man in die Hände eines professionellen Helfers begibt.

  1. Selbstentwertung. Wer einräumt, ein psychisches Problem zu haben oder gar psychisch krank zu sein, entwertet sich damit automatisch selbst. Denn dieses Eingeständnis bedeutet, dass man sich als nicht in Ordnung empfindet und die Notwendigkeit verspürt, sich zu ändern. Und da es sich um ein „psychisches“ Problem handelt, ist die Ursache des Problems die angebliche seelische Unordnung.
    Nun könnte man einwenden, dass diese Entwertung eventuell ja auch gerechtfertigt sei – weil nämlich die Psyche tatsächlich nicht in Ordnung sein könnte und gerichtet werden müsste.
    Da es aber kein objektives Maß für den Ordnungsgrad der Seele gibt, da es sich hier also um ein subjektives Urteil handelt, ist nur das eigene Maß angemessen.
    Mit „Tatsachen“ hat all dies nichts zu tun. Wer etwas netter zu sich wäre, könnte ja auch einen Maßstab wählen, bei dem er etwas besser wegkäme. Es bleibt also dabei, dass psychische Probleme einzuräumen eine Selbstentwertung darstellt. Leute in vergleichbaren Situationen, aber mit klügeren Maßstäben, haben niemals psychische Probleme und sind erst recht nicht „psychisch krank“.
    Menschen verwenden selbstentwertende Maßstäbe in aller Regel, weil man ihnen das in der Kindheit so eingetrichtert hat. Leute mit Minderwertigkeitsgefühlen kann man halt leichter beherrschen. Wem so etwas einhämmert wurde, der ist besonders gefährdet, sich im Netz psychologisierender, selbstentwertender Ideologien zu verfangen.
    Die Psychiatrie hat das Phänomen des Selbst-Stigmas zwar erkannt,1)Patrick W. Corrigan, Jonathon E. Larson, Nicolas Rüsch (2009). Self-stigma and the „why try“ effect: impact on life goals and evidence-based practices. World Psychiatry 2009;8:75-81 führt es aber auf die Übernahme von negativen Stereotypen zurück. Diese seien nun einmal in der Bevölkerung weit verbreitet. Sie müssten abgebaut werden. Damit könne man dann auch die Neigung zur Selbststigmatisierung überwinden.
    Die Psychiatrie begreift nicht, dass die psychiatrische Diagnose an sich stigmatisierend ist und dass die geforderte „Krankheitseinsicht“ einer Selbststigmatisierung gleichkommt.
  2. Verengung der Perspektive. Die Psyche kann man nicht sehen, nicht hören, nicht riechen, nicht schmecken, nicht anfassen oder sonstwie sinnlich wahrnehmen. Daher ist sie das Reich der Vermutungen. Diese Einschätzung wird unterstrichen durch den Gedanken, dass viele seelische Prozesse unbewusst sind. Es will mir ratsam erscheinen, sich bei Lebensproblemen an das Greifbare zu halten.
    Man könnte dagegen einwenden, dass psychische Aspekte notwendigerweise zu einer ganzheitlichen Problembetrachtung gehörten. Dabei wird allerdings vergessen, dass unsere Fähigkeit, gleichzeitig unterschiedliche Aspekte einer Sache bewusst zu erfassen und zu bearbeiten, begrenzter ist, als viele glauben wollen.
    Wenn wir nun also diese so genannten psychischen Aspekte aus dem Reich der Vermutungen in unsere Problemanalyse einbeziehen, dann gehen kompensatorisch Tatsachen den Bach herunter.
    Dies ist beinahe unausweichlich, wenn nur das Lebensproblem einigermaßen komplex ist.
    Man mag mir vorwerfen, ich würde einem typisch männlichen Tatsachenkult frönen. Deswegen sei ich nicht in der Lage, dem tiefen Sinn des Psychischen achtsam nachzuspüren. Das ist eine sicher interessante – Vermutung
  3. Falsche Ursachenzuschreibung. Selbst in den egalitären, nicht-repressiven Stammesgesellschaften der Frühzeit konnten die Individuen nicht uneingeschränkt tun, was sie wollten. Ihr Verhalten unterlag der Kontrolle durch natürliche und soziale Bedingungen. Heute haben zwar die Superreichen einen erheblichen Einfluss auf die Gestaltung ihrer Umwelt in ihrem Sinn. Aber auch ihre Macht stößt an Grenzen.
    Die überwiegende Mehrheit der Menschen aber, nämlich rund 98 Prozent aller Bürger, hat nur sehr, sehr eingeschränkte Möglichkeiten, auf die Umwelt einzuwirken.
    Die Kontrolle des Verhaltens der mehr oder weniger Ohnmächtigen durch die Mächtigen war noch nie so brachial wie in unserer Zeit, trotz Demokratie und individualistischer Ideologie.
    Daraus folgt zwingend: Selbst dann, wenn Vermutungen über psychische Ursachen von Lebensproblemen zutreffen würden,  dann hätten sie nur einen sehr geringen Stellenwert im Ursachenbündel dieser Probleme. Diese Probleme entstehen überwiegend nicht durch verborgene Abläufe in der Psyche, sondern durch Konstellationen und Machenschaften in der Außenwelt.
    Angesichts dieses marginalen Stellenwerts ist es nicht gerechtfertigt, von psychischen Problemen zu sprechen.
    Spricht man aber davon, dann schreibt man mutmaßlich psychischen Faktoren eine Bedeutung zu, die sie in einer Welt, die gemäß kapitalistischer Interessen reglementiert ist, gar nicht haben können. Dies impliziert zwangsläufig eine falsche Ursachenzuschreibung.
    Diese falsche Ursachenzuschreibung begünstigt die Entscheidung, die Rolle des „psychisch Kranken“ zu übernehmen. Durch diese Entscheidung werden allerdings die objektiven Faktoren im Ursachenbündel der Lebensprobleme nicht anulliert.
    Man hat einfach nur eine medizinische, pathologisierende Interpretation für seine Reaktion auf missliche Lebensumstände gefunden. An diesen aber ändert sich dadurch nichts.
  4. Selbstentmutigung. Hat sich ein Mensch erst einmal selbst zum psychisch Kranken gemacht, so wird sein Handlungsspielraum eingeengt, jedoch nicht der objektive, wohl aber der subjektive. Mag unser tatsächlicher Handlungsspielraum auch klein sein, so ist er doch vorhanden.
    Wer unter den Schikanen im Büro leidet, kann zumindest versuchen, eine neue Stelle zu finden. Wer sich stattdessen „psychisch krank“ fühlt und Antidepressiva schluckt, wird diese Möglichkeit vermutlich kaum noch wahrnehmen, geschweige denn erwägen oder gar verwirklichen.
    Selbstentmutigung ist keine vermeidbare Folge einer Psychologisierung des eigenen Lebens, sondern sie ist der Preis, den man dafür zahlen muss. Sie ist eine logische Konsequenz der bisher genannten Punkte.
    Man kann sich persönlich nur weiterentwickeln, wenn man eine Chance wittert. Dazu muss man aber achtsam seine Umwelt ins Auge fassen. Wer stattdessen lieber in seinen seelischen Eingeweiden wühlt, raubt sich den Mut zur Ausnutzung von Chancen, die sich selbst dem allerärmsten Schwein gelegentlich bieten.
  5. Verantwortungsprojektion. Wenn man eine „psychische Krankheit“ für Lebensprobleme verantwortlich macht, dann liegt es nahe, zur Heilung oder Linderung dieser Krankheit einen Arzt aufzusuchen. Dieser soll es richten. Die Verantwortung dafür liegt bei ihm. Schließlich ist er der Experte und wird dafür bezahlt.
    Solange man sich nicht vor Augen hält, dass angesichts der bereits geschilderten Sachverhalte ärztliche Hilfe das Problem nicht löst, ist man moralisch aus dem Schneider. Man muss nur ein guter Patient sein und geduldig darauf warten, dass die ärztlichen Maßnahmen anschlagen.
    Falls der Arzt nicht nur Pillen verschreibt und die geschundene Seele mit Worten einsalbt, sondern Aktivität verlangt, eine Umgestaltung des eigenen Lebens nämlich, so muss man natürlich auch diesen ärztlichen Anweisungen vertrauensvoll folgen. Denn schließlich hat er die Verantwortung für uns übernommen und wir dürfen ihn nicht enttäuschen.
    Die natürliche Konsequenz der Verantwortungsprojektion ist die Entmutigung. Scheitert der Arzt, was, zumindest langfristig, wahrscheinlich ist, dann lautet die Botschaft: „Dir kann niemand mehr helfen!“ Zeigen sich mehr als nur eingebildete Erfolge, dann heißt die Message: „Aus eigener Kraft hättest du das nicht geschafft.“
    Selbstverständlich ist jeder allein dafür verantwortlich, aus einer misslichen Lage das Bestmögliche zu machen. Wenn dies gelingt, und sei es auch mit fremder Hilfe, dann doch nur, weil man selbst die treibende Kraft war und ggf. Hilfe aktiv in Anspruch genommen hat.
    Doch auf Basis einer Verantwortungsprojektion ist man natürlich nicht mehr in der Lage, dies auch zu erkennen, die Lehren daraus zu ziehen und Mut für die Zukunft zu fassen.
  6. Verlust der Definitionsmacht. Wer einräumt, ein psychisches Problem zu haben oder gar „psychisch krank“ zu sein, der liefert sich der Definitionsmacht angemaßter Experten aus.
    Dies beginnt mit der so genannten Diagnose, erstreckt sich über die so genannte Krankheitstheorie bis hin zur so genannten Behandlungsmethode und zur Bewertung der so genannten Resultate.
    Wenn man ein gelehriger Patient ist, dann lernt man fortschreitend, jeden Gedanken, jedes Gefühl, jede Stimmung, jede psychische Regung im Sinne der Theorien des jeweiligen Experten zu interpretieren.
    Er wird seinen Patienten dafür loben und der Patient wird sehr, sehr glücklich sein. Es wird Ihm dann gar nicht mehr auffallen, dass sein „Experte“ einem Ethnologen gleicht, der, kaum angekommen, den Eingeborenen ihr Land und ihre Sitten erklärt, ohne jemals zuvor dort gewesen zu sein.
    Doch dieser Vergleich hinkt: Im Gegensatz zum Ethnologen ist der Psycho-Experte nur ein Zaungast, der niemals einen Fuß auf Ihr Terrain, nämlich in die Innenwelt des Betroffenen setzen wird. Er kann diese also auch nicht beurteilen, weil er sie vermessen hat, sondern er ist vermessen, wenn er sich ein Urteil anmaßt.
  7. Mystifikation der Innenwelt. Bekanntlich lassen sich „Psycho-Experten“ von unterschiedlichen, teilweise einander krass entgegengesetzten Theorien leiten. Dieser Zustand besteht, solange die moderne Psychiatrie existiert. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass sich dies ändern wird.
    Wenn man den Maßstab der Wissenschaft an diese Disziplin anlegt, so mag dieser Umstand erstaunen und verwirren. Echte Wissenschaften haben sich einen Fundus des Wissens erarbeitet, über den Einigkeit besteht, weil er auf nachprüfbaren Fakten beruht.
    Doch wenn man sich klarmacht, dass die Erkenntnisse der Psycho-Experten im luftigen Reich der Vermutungen wurzeln und nicht im Boden der Tatsachen, dann ist diese Uneinigkeit nicht verwunderlich; vielmehr: Erstaunlich wäre das Gegenteil.
    Psychiater und insbesondere Psychotherapeuten hüllen sich daher gern in die Aura des tiefblickenden Kenners der Seele. Da ihr Streit auf der empirischen Ebene der Tatsachen nicht entschieden werden kann, versucht einer den anderen dadurch auszustechen, dass er sich als der erfahrenere Heiler mit dem besseren Draht zum Reich okkulter Weisheiten ausgibt.
    Ein Patient muss also zum Fan, zum Jünger einer bestimmten Heilslehre werden, wenn er nicht zwischen die Fronten widerstreitender Auffassungen geraten und heillos verwirrt werden will.
  8. Gefühlsduselei und Wehleidigkeit. Wer eine mitfühlende Seele ist, in die Leidensmienen der „psychisch Kranken“ blickt und ihre verzweifelten Klagen hört, dessen Herz muss einfach bluten.
    Zur Blutstillung könnte die Einsicht dienen, dass die „Kranken“ hier vor allem ihrer Rolle entsprechen. Eine Rolle ist ein System von Erwartungen, die andere an einen Rollenträger richten. Genauer: Es sind recht eigentlich nicht in erster Linie andere, leibhafte Individuen, sondern der Rollenträger folgt vor allem den mutmaßlichen Erwartungen eines generalisierten Anderen.
    Die „psychisch Kranken“ heulen, klagen und knirschen mit den Zähnen, weil sie glauben, dies würde von ihnen erwartet, kurz: weil sie meinen, dies gehöre sich so.2)Siehe meinen Artikel: Die Rolle des psychisch Kranken
    Dass diese Menschen häufig reale Lebensprobleme haben, will ich nicht bestreiten, im Gegenteil: Wer Gelegenheit hat, sich mit der Lebenssituation von „psychisch Kranken“ auseinanderzusetzen, dem springen solche Probleme und deren offensichtlichen sozialen bzw. ökonomischen Ursachen förmlich ins Auge.
    Doch solche Lebensprobleme führen nicht automatisch zu Leidensmienen und Gejammer.
    „Psychische Krankheit“ ist eine Rolle und als solche ein Kulturprodukt. Gefühlsduselei und Wehleidigkeit angesichts individuell schwer lösbarer Lebensprobleme werden erwartet. Davon profitieren genau jene, die immer schon profitieren.
    Gefühlsduselei und Wehleidigkeit verdrängen nämlich die rationale Analyse der Tatsachen des Lebens und verhindern somit die Entwicklung eines brauchbaren Plans zur Überwindung von Lebensproblemen, an dessen Verwirklichung die Profiteure oftmals kein Interesse haben.
  9. Hyperreflexion. Wenn sich einer erst einmal aller Möglichkeiten, reale Chancen zu nutzen, durch die Psychologisierung seines Daseins beraubt hat, dann kommt er natürlich auch nicht mehr von der Stelle, selbst dann, wenn sich plötzlich alle bisher verschlossenen Türen öffnen würden. Wer in dieser Falle sitzt, lernt Hilflosigkeit.
    Da er die Lösung am falschen Ort sucht, und sie dort natürlich nicht findet, und da es ihm nicht mehr in den Sinn kommt, sie woanders zu suchen, und da er überdies von der Notwendigkeit und Möglichkeit einer Lösung durchdrungen ist, konzentriert sich sein Denken nur noch zwanghaft auf den Widerhall, den das jeweils im Vordergrund stehende Lebensproblem in seiner mystifizierten Innenwelt auslöst.
    Es ist zweifellos keine schlechte Idee, hin und wieder nachzudenken. Manche Leute können damit beträchtliche Erfolge vorweisen und die weniger Glücklichen dürfen sich damit trösten, dass sie es immerhin versucht und sich in dieser Kunst geübt haben.
    Allein, im Übermaß führt Nachdenken zum berühmten Tausendfüßler-Phänomen. Sobald das Tier darüber reflektiert, wie es ihm nur gelingen kann, all die Beinchen koordiniert zu bewegen, wird es stolpern, weil die bewusste Aufmerksamkeit die Automatik durcheinanderbringt.
    Der Psycho-Experte freut sich natürlich darüber, wenn er das Tausendfüßler-Phänomen bei seiner Beute feststellt. Die Gefahr, dass sie seiner Falle entkommt, besteht dann nämlich nicht mehr. Sie fällt ja immer wieder selbstverschuldet auf die Schnauze.
  10. Selbstversklavung. Wer die bisher genannten charakteristischen Merkmale eines psychologisierten Daseins voll ausgeprägt hat, der hat gleichzeitig auch jedes Selbstvertrauen und jede Eigeninitiative eingebüßt. Er kann ohne Psycho-Experten und außerhalb des psychiatrischen Milieus nicht mehr leben.
    Mindestens ein-, zweimal pro Jahr braucht er dieses Milieu und seine Bewohner, die er liebevoll seine Psychiater, seine Psychologen oder seine Psychotherapeuten nennt. Wenn man ihn daran zu hindern versucht, es aufzusuchen, dann wird er Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um sich wieder unter die Knute seiner „Psycho-Experten“ flüchten zu können. Eine Angstlust treibt ihn dazu.
    Leute, die sich als Pragmatiker verstehen, meinen mitunter, dass es für manch gestörte Seele auch das Beste sei, sich in dieser Weise selbst zu versklaven, weil sie letztendlich doch lebensuntauglich sei und beständiger Hilfe bedürfe.3)Doch selbst wenn man dies einräumt (was mir fernliegt), so wird man doch gleichermaßen zugeben müssen, dass es sich dabei nur um eine Teilmenge derjenigen Menschen handeln kann, die schwer lösbaren Lebensproblemen ausgesetzt sind.
    Demgegenüber ist jedoch festzustellen, dass unser gegenwärtiges psychiatrisches System eindeutig auf Kundenbindung ausgelegt ist, also dazu tendiert, Hilfen, unabhängig vom tatsächlichen Erfordernis, endlos auszudehnen. Daran gibt es nichts zu rütteln.
    Es wäre ja auch widersinnig für Anbieter von Waren oder Dienstleistungen, nicht nach Kundenbindung zu streben oder diese gar zu untergraben. Dies gilt natürlich für den medizinischen Bereich insgesamt, aber insbesondere für den psychiatrischen Bereich, weil in diesem Bereich objektive Kriterien für Krankheit und Gesundheit fehlen.

Fußnoten   [ + ]

1.Patrick W. Corrigan, Jonathon E. Larson, Nicolas Rüsch (2009). Self-stigma and the „why try“ effect: impact on life goals and evidence-based practices. World Psychiatry 2009;8:75-81
2.Siehe meinen Artikel: Die Rolle des psychisch Kranken
3.Doch selbst wenn man dies einräumt (was mir fernliegt), so wird man doch gleichermaßen zugeben müssen, dass es sich dabei nur um eine Teilmenge derjenigen Menschen handeln kann, die schwer lösbaren Lebensproblemen ausgesetzt sind.